Donnerstag, 6. November 2014
42
Worte sind schöner und besser als Geld.
Worte kann man nicht mit Geld vergleichen und
Worte sind weit mehr wert als Geld.
Wenn Dir jemand Geld geben will um Dir sein herzliches Dankeschön auszusprechen weil Du deine Zeit und deine Kraft für ihn geopfert hast, dann lehn diese freundliche Geste dankend ab. Denn wenn Du deine Zeit und Kraft für jemanden opferst, dann tust Du das gerne..
und das kann man mit Geld nicht danken.
Es reicht wenn man ein von Herzen kommendes >> Danke<<
geschenkt bekommt.



Montag, 3. November 2014
41
Und ich wünschte wir hätten uns nie angesehn,
keine Worte geschenkt,
keine Liebe geschenkt,
nie Zeit miteinander verbracht,
ich wünschte wir hätten uns nie getroffen,
wären uns nie begegnet.
Denn dass alles hier ist eine Freundschaft die eigentlich garnicht existiert. Wir haben sie gepflegt, aber sie hat uns kaputt gemacht, vielleicht war sie erzwungen.
Aber dass hier war auch nicht die richtige Begegnung zur falschen Zeit, nein. Es war vielleicht die flasche Begegnung zur richtigen Zeit. "Freunde" hätten geholfen, zur richtigen Zeit, aber falsche Begegnungen können das nicht.
Vielleicht war es auch die richtige Begegnung zur richtigen Zeit, um zu merken dass es eine Probe war.
Aber ich hab genug von was auch immer für eine Begegnung das war.
Unsere Standpunkte haben sich nicht verändert, wir stehen uns selbst im Weg, wir passen nicht zusammen.
Ich verstehe euch nicht und ihr seht mich nicht.
Prost, auf das was kommt und jetzt geht mir aus dem Weg.



Montag, 3. November 2014
40
Es ist die Musik.
Sie hilft mir, schon immer.
Es ist die Melodie die dich begleitet.
Die dir den Takt vorgibt, manchmal schneller und manchmal langsamer. Und der Text der dich berührt und dir Geschichten erzählt. Es ist die Stimme die sind in dein Gedächtnis singt, Stunde um Stunde.
Und das Instrument was dich hinhören lässt.
Es sind die vielen Dinge die dabei zusammen kommen und ein großes Teil bilden. Ein großes Teil welches unter meiner linken Brust einen großen Teil einnimmt und in meinem Kopf tanzt, sich austobt und mir hilft zu vergessen.
Es sind die Lieder mit denen wir so viel verbinden, die uns so beschreiben.
Musik hilft mir.



39
Jetzt ist es schon über ein Jahr her.
Eigentlich ein Jubiläum, aber nicht der passende Anlass.
Vielleicht sollte ich es auch einfach mit Humor nehmen.
Und mich lustig machen, über meine Krankheit.
Und dass was sie manchmal mit mir macht.
Manchmal macht sie mich fertig, aber manchmal komme ich ganz gut mit ihr zurecht.
Eigentlich fing alles im August 2013 an.
Gelenkschmerzen im Knie. Nach Monate langen Irrtümern der Ärzte und einer überflüssigen Operation, wurde ich in einem anderen Krankenhaus mit offenen Armen empfangen und zog dort für 2 Wochen ein. Nach drei Zimmernachbarn von der eine das selbe wie ich hatte, die andere mich voll stopfte mit unnötigen Informationen und die letzte mich beklaute wurde ich nach der medikamentösen Behandlung dann auch endlich nach Hause gelassen, an Weihnachten.
Welches wirklich das schönste Weihnachtsgeschenk war.
Alle paar Monate wird das Knie wieder dick und dann muss ich kurz ins Krankenhaus. Schäden werden immer bleiben, aber sonst komme ich ganz gut klar mit der chronischen Lyme Arthrits. Meinem Rheuma.



38
Ich will nicht mehr.
Ich will einfach nicht mehr.
Am besten ich gebe einfach auf. Es macht sowie keinen Sinn mehr. Das dachte ich. Ich bin nichts wert, kann nicht mal mich glücklich machen, meine Wünsche erfüllen.
Ich tat mir weh. Ja, ich habe mich geritzt.
Manchmal oft. Irgentwie hat es mir geholfen.
Vielleicht auch nicht. Vielleicht dachte ich es einfach nur.
Ich hab vieles getan was mir nicht gut tat.
Nicht schlau. Aber so war es eben.
Und ich wollte nicht mehr.
Ich wollte nicht mehr mein Leben leben.
Es ausfüllen.
Ich hatte Suizidgedanken. Mehrmals.
War immer kurz davor. Aber zu feige.
Vor ein paar Monaten kamen sie wieder.
Vielleicht werden sie noch öfter kommen.
Und ich stellte mir vor wie ich mich umbringen würde.
Und wo. Wie ich mir die letzte Würde nehmen würde.
Den anderen Teil meiner Würde hatten mir andere schon genommen. Und wenn alles zusammen kommt was einen belastet dann kommt es manchmal so.
Total egoistisch wie ich dachte.
Ich dachte nicht daran wie es anderen gehen würde.
Aber wen würde es interessieren? Vielleicht niemanden.
Ich war einfach traurig, down und enttäuscht von mir selbst.
Fast jeden Tag denke ich daran. An meine Gedanken zu dieser Zeit. Es war bestimmt nicht dss letzt Mal.




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Und ich weiß dass eine bestimmte Person das hier mit Sicherheit lesen wird. Aber ich hoffe dass diese Person dann nicht anders über mich denken wird. Denn es hat seine Gründe dass ich das niemandem erzählt habe.
Ich wollte dass Bild was sie von mir haben nicht zerstören.


Und ich hoffe auf keine schlauen Kommentare hier drunter :)
Ich weiß es selbst ;)



37
>> Words can hurt. <<
Diese drei Worte habe ich vor ein paar Jahren mal auf ein Blatt geschrieben welches unter meiner durchsichtigen Schreibtischunterlage liegt. Immer noch.
Und diese drei Worte können nicht nur.. sie tun es.
Denn manchmal ist es schmerzhafter Worte zu hören als Schmerz auf der Haut zu spüren. Keine Frage.
Und manchmal kann man Worte schlechter wegstecken als Schläge. Ich meine nicht etwa Kritik. Nein.
Worte sind manchmal Stiche in dein Herz.
Und manchmal sind sie ein Pflaster für dein Herz.
Worte kann man nicht berühren.
Man kann sie bloß hören.
Und sich in Erinnerung behalten, denn echte Worte kann man nicht wie eine Sprachnachricht tausende Male abspielen. Manchmal ist es aber auch besser sie sich einfach aus dem Gedächtnis streichen. Denn nicht alle ernstgemeinten Worte sind wahr. Und nicht alle Worte sind für deine Ohren bestimmt.