Freitag, 23. Januar 2015
84
Frustriert.
Einfach und schlicht ergreifend, frustriert.
Enttäuscht.
Traurig und deprimiert.
Von einer Welt durch die wir mit rosaroten Brillen
tanzen. Und plötzlich ist die rosarote Brille weg.
Sie wird uns abgenommen und durch eine andere oder keine
ersetzt, entweder wir sehen alles verschwommen und können
kaum etwas wahr nehmen,.. oder uns wird gezeigt was tatsächlich
los ist, unser Blick wird intensiviert.
Mir kommt es vor als hätte ich mal wieder,
aber dieses Mal nach längerer Zeit meine rosarote
Brille verloren. Mein Blick auf die Dinge hat sich
verstärkt und bald wird mir auch diese Brille abgenommen.
Menschen kommen und gehen, aber was ist mit den Menschen die
wir eigentlich lieben sollten, es ist fast unmöglich sie zu verlassen.
Aber das will ich auch gar nicht.
Ich bin einfach nur enttäuscht.
Dass die Menschen die wir lieben sich manchmal nicht für uns interessieren.
Sich nicht um uns kümmern.
Selten etwas für uns tun.
Ich bin frustriert und gleichzeitig wütend, dass ich mir so "egal" vorkomme.
Machen sie die Augen vor etwas zu?
Ich bin deprimiert, dass ich mit Problemen nur so um mich schmeiße, aber es anscheinend
niemanden interessiert. Ich bin traurig vielleicht fällt es nicht auf, aber niemand redet mit
mir darüber, wie ich mich fühle etc.
Irgendwie kann ich manche Dinge auch einfach nicht erzählen.
Fakt ist, das Ganze wächst mir über den Kopf und ich weiß nicht welche Brille ich morgen tragen werde.



Donnerstag, 22. Januar 2015
83
Der Alltag treibt uns in die Richtungen in die wir gehen sollen.
Ist keine Routine im Tag, fühlen wir uns aus der Bahn geworfen.. irgendwie ganz komisch.
Aber vielleicht ist der Alltag auch manchmal einfach wie ein Korsett das uns die Luft zum
durch atmen nimmt und uns einengt.
Vielleicht ist es manchmal auch gut sein Korsett abzulegen und den Alltag, höflich bei Seite zu schieben.
Einfach mal das tun was man möchte, und der sein der man sein möchte.



Dienstag, 20. Januar 2015
82
Und plötzlich sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen.
Alles verschwimmt, die Worte hallen in meinem Kopf.. die Stimmen sind weit
und gleichzeitig nah, so als wären sie da, oder als wären sie doch nur eine Illusion.
Träume ich? Oder bin ich wach?
Habe ich das grade eben wirklich erzählt oder sind das nur Hirngespenste?
Ich möchte lachen, oder doch nur vor mich hin atmen.
Ich will weinen oder denke ich das nur.
In dieser kurzen Zeit denkt man Dinge die man sonst nie denkt.
Die Worte scheinen gleich, so wie jedes mal.. doch kann es nicht sein.
Und auf einmal kann man die Wirklichkeit nicht mehr von dem Unwirklichen unterscheiden.